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Raki Gläser

Als Raki Gläser werden heute noch Gläser verwendet, die früher eher als Limonadengläser bekannt waren und mit der Entwicklung der Wirtshauskultur zu Rakigläsern wurden. Die allgemeine Form von Rakigläsern ist zylindrisch und ist eine der beliebtesten Glasarten, sowohl als Rakiglas als auch als Wasserglas.

Heute wird Raki in der Türkei vorwiegend zum Essen, stark verdünnt getrunken - dafür haben wir bei Bergwald hohe Raki-Gläser mit 320ml

Außerhalb der Türkei wird Raki oft auch pur genossen. Dann wird der Anis Schnaps häufig in Shot Gläsern serviert.

Raki-Gläser von der Vergangenheit bis zur Gegenwart

Die Rakı-Kultur ist ein Element in der Struktur der türkischen Kultur und wird als historisches Erbe von der Vergangenheit in die Gegenwart übertragen. Neben Raki stechen auch Raki-Gläser als historisches Element hervor. Im Laufe der Geschichte haben sich auch die Formen der Raki-Gläser verändert, Strukturen in verschiedenen Volumina gewonnen und schließlich ihre heutige, hohe Form angenommen. Raki Gläser, die nach den Bedürfnissen und der kulturellen Struktur der jeweiligen Epoche geformt wurden, wurden in der Vergangenheit in ihrer heutigen Form als Sorbetgläser verwendet. Das Raki Glas, welches eher in der osmanischen Zeit verwendet wurde, hatte die Form eines Kelches namens "Storkboynu". Storchenhalsbecher werden heute und in der Antike auch „Bade“- oder „Tiryaki“-Kelche genannt.

Raki Glas von früher bis heute

Storchenhalsbecher haben die Form eines abgeschnittenen Fadens mit einem durchschnittlichen Volumen von 9-10 cl und einem breiteren Rand als der untere Teil. Noch eine andere Art von Kelch, der "Yüksük"-Becher, sticht als ein Kelch ähnlich dem Aufschnitt "Tek"-Becher hervor, der heute häufiger als "Tektekçi" bezeichnet wird und wo diese Art von Getränk getrunken werden kann. Der Fingerhutkelch, der sich von seinem Einzelkelch nur dadurch unterscheidet, dass er nicht so elegant ist, ähnelt der Art der Fingerhüte, die beim Nähen verwendet und am Finger getragen werden. Der Name dieses Rings als Fingerhut stammt von der Tatsache, dass die Näherinnen, die hausgemachte Liköre herstellten, Fingerhüte an ihren Fingern verwendeten, um die Liköre zu kosten.

In der Antike gab es neben den bade- und alkoholischen Gläsern, die beim Trinken von Doppelraki beim Rakitrinken verwendet wurden, auch ein „Tek“-Glas, das für Raki mit weniger Millimetern an der Theke verwendet wurde (das sogenannte Single-Raki, das einen halben cl Wert). Diese Kelche haben ein Volumen von 4 cl, mit Ausnahme des Lippenteils. Auch in der Antike wurden „Bülbül“-Gläser verwendet. Das Wort Nachtigall hat eine ähnliche Bedeutung wie das Wort „Belbele“ und wird auch im Sinne einer ausgegossenen Wasserschale verwendet. Die Analogie bei der Verwendung als Rakiglas hängt jedoch auch damit zusammen, dass Raki Löwenmilch genannt wird. Denn im Sinne von „Raki Ewer“ werden auch Nachtigallenkelche oder ähnlicher Nachtigallenkrug verwendet. In ähnlicher Weise wurde in der Vergangenheit eine Art von Rakiglas namens "Bülbül Çanağı"-Gläser verwendet, und das Volumen dieser Gläser beträgt 4 cl mit Ausnahme des Lippenteils.

Nach dem Osmanischen Reich wurden vor allem in den ersten Jahren der Republikzeit bis heute Raki-Tische etabliert, die in der Landessprache als Schlossertisch bezeichnet werden. Dass nach diesen Abenden Fingerhutgläser und Schnaps zum türkischen Kaffee serviert werden, zeigt, dass das Fingerhutglas in dieser Kultur nicht nur zum Rakitrinken einen anderen Stellenwert hat.

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